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Main Data
Author: Anthony Peake
Title: Tore zum kosmischen Bewusstsein: Wege zu einer neuen Erfahrung der Wirklichkeit
Publisher: Crotona Verlag
ISBN/ISSN: 9783861912026
Edition: 1
Price: CHF 14,20
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Esoterik & Anthroposophie
Language: German
Technical Data
Pages: 360
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sprechen die bedeutendsten spirituellen Persönlichkeiten in Ost und West davon, dass die Menschheit an der Schwelle zu einem „Neuen Bewusstsein“ steht. Die Definitionen, was dabei unter „neu“ zu verstehen ist, weichen durchaus voneinander ab. Einigkeit besteht allein darin, dass es sich um eine Erweiterung, eine Transzendierung des bisher Bekannten handeln wird.
Anthony Peake zeichnet in seinem faszinierenden Buch konkrete Wege auf, wie diese „Bewusstseinserweiterung“ aussehen könnte und warum sie mehr ist, als nur eine „Bewusstseinsveränderung“. Es geht nicht um eine Neuprogrammierung bestehender Strukturen, sondern um den Einbruch einer völlig neuen Wirklichkeit!
Die Beschreibung einer neuen Bewusstseinskultur. Die Umrisse der Welt, in welcher die Menschheit in Zukunft leben wird!

Table of contents

Einführung


Die Pforten der Wahrnehmung


Weyburn ist eine kleine Stadt in der kanadischen Provinz Saskatchewan. Es liegt gut hundert Kilometer südöstlich der Hauptstadt Regina und gut sechzig Kilometer nördlich der US-amerikanischen Grenze. Abgesehen davon, dass es einen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt für die Provinz darstellt, ist das einzig Bemerkenswerte an Weyburn, dass dort bis 2006 das Souris Valley Mental Health Hospital stand. Diese 1921 eröffnete Einrichtung für psychisch Kranke war damals das größte Gebäude im Britischen Empire. Zu Spitzenzeiten beherbergte es rund zweieinhalbtausend Patienten. Jahrzehntelang besaß es einen herausragenden Ruf als eines der fortschrittlichsten Krankenhäuser der Welt, was die experimentelle Behandlung von Menschen mit geistiger Behinderung anging. Dieser Ruf zog einige weltweit führende Forscher auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen an, darunter auch den britischen Psychiater Humphry Osmond. 1951 war Osmond zusammen mit seinem Mitarbeiter John Smythies in diese abgelegene Gemeinde gezogen, weil er vorhatte, die Einrichtung für Untersuchungen darüber zu nutzen, ob die Ähnlichkeiten zwischen einer Schizophrenie im frühen Stadium und den durch Substanzen wie LSD (Lysergsäurediethylamid) ausgelösten psychischen Zuständen mehr als bloßer Zufall sind: Ließe sich daraus etwas Bedeutendes ableiten und bei der Suche nach einem Heilmittel nutzen? Osmond wusste, dass ihm für Experimente am Menschen unter sorgfältig kontrollierten Bedingungen beträchtliche Freiheiten eingeräumt werden würden.

Gemeinsam mit dem Biochemiker Abram Hoffer arbeiteten Osmond und Smythies fast ausschließlich mit Alkoholikern. Alle drei waren sowohl hochzufrieden als auch überrascht, wie erfolgreich ihre Forschung verlief. Nach einer Behandlung mit LSD hatten zwischen vierzig und fünfundvierzig Prozent der Probanden innerhalb eines Jahres nicht wieder angefangen zu trinken. Erfreut war das Team auch über die Ergebnisse seiner Arbeit mit Schizophrenen. Im April 1952 veröffentlichten Osmond und Smy