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Main Data
Author: Bartosz Werner
Title: Transzendentes Träumen Die abenteuerliche Reise zum Ursprung unseres Seins
Publisher: Bartosz Werner
ISBN/ISSN: 9783000618970
Edition: 1
Price: CHF 6.70
Publication date: 01/01/2019
Content
Category: Esoterik & Anthroposophie
Language: German
Technical Data
Pages: 284
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Mit diesem Praxis-Buch ist es uns möglich, eine abenteuerliche Reise in das unbewusste Reich der Träume und zum Ursprung unseres Seins anzutreten. Auf dieser Reise erlernen wir neue Techniken, die uns in die tiefsten Schichten des Träumens und unseres Selbst vordringen lassen. Diese offenbart uns nicht nur unsere mystischen und spirituellen Wesenszüge, sondern stößt die Pforten zu unseren geistigen Wahrnehmungsebenen auf. Diese transzendente Reise im Schlaf eröffnet uns eine neue Welt weit hinter den Ebenen der luziden Träume (Klarträume), wo wir uns bewusst sind, dass wir träumen. Sie führt uns zu der Erforschung unseres höchsten Selbst. Die transzendenten Träume sind ein Sprungbrett zu neuen geistigen Ebenen, die uns nicht nur unsere Kreativität, Intuition und unser Potential aufzeigen, sondern auch die verschollenen Gaben des Geistes in uns wieder aufsteigen lassen. In den Transzendenten Träumen können wir hinter den Vorhang des eigenen Ichs schauen und erkennen, wer wir wirklich sind. Dabei steigen im Schlaf geistige Phänomene auf, die ins Wachleben hinüber reichen. Man wird sich langsam der eigenen Geistigkeit bewusst.

Bartosz Werner ist Film- und Fernsehregisseur undDozent für Regie, Konzeption und Filmdramaturgie anverschiedenen Fachhochschulen und Medienakademien.Zu seinen wichtigsten Kino- und Fernsehfilmen zählen'Preußisch Gangstar' (2007), 'Unkraut im Paradies' (2010)und 'Anderst schön' (2015). 2016 erschien sein Buch zurFilmdramaturgie 'So bekommen Sie Ihr Drehbuch in denGriff' im Halem-Verlag.
Table of contents

EINLEITUNG


»Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein.«

Carl Gustav Jung

Ich bin nicht gläubig, hatte als vernunftbetonter Mensch nicht gerade eine starke Affinität zu Gott. Nicht, dass ich ein Atheist gewesen wäre oder den Schöpfer in Frage stellte, doch meine Leidenschaft zu ihm hielt sich in Grenzen. Allerdings ist in den letzten zehn Jahren eine neue innere Kraft in mir gewachsen  die Kraft der Liebe, die mir ein tieferes Vertrauen und Zuversicht in das Leben schenkt. Diese liebende, aus der Stille kommende Kraft wird mir täglich bewusster. Daraus hat sich für mich eine eher wohlwollende und spirituelle Haltung zum Schöpfer ergeben  ob es ihn nun gibt oder nicht.

Sie werden sich an dieser Stelle sicher fragen, was Liebe, Träume und Gott gemeinsam haben und wie Ihnen diese Triangelität bei Ihrer inneren Entwicklung helfen kann.

Tatsächlich hängt all dies in der Welt der »Transzendenten Träume« zusammen. Friedrich Schiller schrieb in »Die Räuber«, dass unsere Träume von Gott kommen. Dr. Helmut Hark, Theologe und analytischer Psychotherapeut, bezeichnet »Träume als die vergessene Sprache Gottes«. Ich möchte nicht behaupten, dass alle Träume von Gott handeln  oder von der Liebe. Ich bin mir sogar sicher, dass Sie in Ihren Träumen schon andere Erfahrungen gesammelt haben.

Als ich anfing, mich mit meinen Träumen zu beschäftigen, ahnte ich nicht, welche Geheimnisse sie mir offenbaren würden. In meinen Träumen war es nicht mein Ziel, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit zu finden. Schon gar nicht, dass sie sich in meinem Leben so kraftvoll manifestieren. Am wenigsten ahnte ich, dass ich in Träumen meine eigene individuelle Spiritualität entdecken würde. Während meiner Traumreisen sammelte ich Jahr für Jahr spirituelle Erfahrungen. Zunächst habe ich diese Entwicklung geleugnet und daran gezweifelt. Später merkte ich, dass sich im Traum Liebe und Spiritualität ergänzen, einander stützen und schließlich im Schlaf zu transzendenten Erfahrungen führen. Man wird sich zwangsläufig der eigenen Transzendenz bewusst, wenn man sich auf den Pfaden der Liebe und der Spiritualität bewegt.

Transzendenz kommt aus dem Lateinischen und heißt »Übersteigen« oder »Hinübergehen«. Man übersteigt eine Grenze, die über das eigene Sein hinausgeht und somit größer ist als die eigenen subjektiven Erfahrungen, insbesondere im Bereich der normalen Sinneswahrnehmung. Es handelt sich bei dieser transzendenten Traumarbeit um eine Selbstüberschreitung, die das eigene Wesen und den Vorstellungsbereich meint und was den Eintritt in einen transzendenten Wirklichkeitsraum bedeutet: Im Schlaf betreten wir mit unserem Sein mystische und spirituelle Pfade.

Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich mit »Gott« meinen Frieden geschlossen habe. Unsere Beziehung zueinander ist entspannter geworden, weil ich für mich festgestellt habe, dass das Leben nicht alle seine Geheimnisse preisgeben mag: Es ist tiefer angelegt, als es sich uns im Alltag zunächst erschließt. Und jetzt fragen Sie sich wieder, was Ihnen das alles für Ihr zukünftiges Ich bringen soll? Die Antwort wollen Sie vielleicht nicht hören und gleichzeitig steht sie Ihrer persönlichen Entwicklung im Wege: »Liebe kann gefährlich sein«. Ich will Ihnen erklären, was ich damit meine: Sie stimmen mir sicher zu, dass man eine große Portion Mut, Zuversicht, Selbstvertrauen und ein Stück gesunden Wahnsinn braucht, um zu lieben und sein Leben danach auszurichten. Sich der Liebe im Alltag und im Traum zu stellen und ihr zu dienen, ist nicht nur