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Hauptdaten
Autor: Eveline Tichy, Klaus Tichy
Titel: Das große Praxisbuch der Schüßlertherapie Erfolgreich behandeln mit Mineralsalzen
Verlag: Haug
ISBN/ISSN: 9783830474241
Auflage: 3
Preis : CHF 36.20
Erscheinungsdatum:
Inhalt
Kategorie: Gesundheit & Körper
Sprache: German
Technische Daten
Seiten: 352
Kopierschutz: DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: PDF
Inhaltsangabe
Übersichtlich strukturiert finden Sie in diesem Buch alles Wissenswerte zu den Mineralsalzen und Ergänzungsmitteln der Schüßlertherapie: Grundlagen und Materia Medica. Mit einem Repertorium und einem ausführlichen Stichwortverzeichnis. Neben den homöopathischen Vergleichsmitteln erhalten Sie jeweils auch Angaben zur parallelen Therapie mit Bachblüten, Farblicht, Traditioneller Chinesischer Medizin und Edelsteinen sowie zur kinesiologischen Austestung.
Inhaltsangabe
3 Wirkung und Anwendung der Mineralstoffe als Salbe, Creme, Cremegel und Gel (520−534) (S. 210-211)

3.1  Die Haut

Die Haut ist das wichtigste Organ für Sinneswahrnehmungen, aber auch für Kreislauf, Stoffwechsel und Atmung. Sie bedeckt den gesamten Körper, begrenzt und schützt ihn und ermöglicht den Austausch mit der Umgebung. Die Haut ist somit ein Nerven-Sinnesorgan, durch welches unser Körper Licht, Wärme, Kälte, Berührung, Druck, Schmerz etc. wahrnehmen und darauf reagieren kann. Sie ist mit unzähligen Tastkörperchen ausgestattet, welche mit dem Zentralnervensystem in Verbindung stehen und diesem alle Reize übermitteln.

Sowohl die Haut als auch das Zentralnervensystem entwickelten sich aus dem äußeren Keimblatt (Ektoderm) des Embryonalknotens und haben dadurch eine besonders enge Verbindung. Die Vorgänge im Inneren unseres Körpers (und auch deren seelische Auswirkungen) spiegeln sich auf der Haut wider − um mit Goethes Worten zu sprechen: „Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn was Innen, das ist Außen“.

Viele Redensarten wie „aus der Haut fahren wollen“, „sich seiner Haut wehren“, „unter die Haut gehen“, „sich in seiner Haut nicht wohl fühlen“, „hautnah“ etc., weisen auf unsere Beziehung zu Umgebung oder Mitmenschen hin und nicht selten äußern sich diese Empfindungen als Erkrankungen der Haut oder anderer Organe. Der englische Arzt Dr. Head fand heraus, dass verschiedene Hautzonen mit bestimmten Organen in Verbindung stehen (Head‘sche Zonen, Reflexzonen). Schmerzende Reflexzonen (Gesicht, Ohren, Zunge, Zähne, Hände, Füße, Bauch, Rücken etc.) machen oft auf organische Störungen aufmerksam.

Die Behandlung dieser Zonen mit Mineralsalzen, Cremes, Bädern, Massagen, Licht etc., kann oft eine deutliche Linderung oder gar die Beseitigung von Beschwerden bewirken. Ein nicht unwesentlicher Teil unseres Stoffwechsels wird über die Haut getätigt: Etwa 200 Millionen Schweißdrüsen regulieren gemeinsam mit dem Zentralnervensystem den Wasser- und Wärmehaushalt unseres Körpers. Jede dieser Schweißdrüsen ist von Kapillargefäßen umgeben und dadurch mit dem Blut- und Lymph-Kreislauf verbunden. Der Salzhaushalt des Körpers wird im Wesentlichen durch die Schweißdrüsen und Nieren reguliert.

Bei Belastung des Organismus durch Übersäuerung und Giftstoffe (Toxine) werden diese auch über die Haut ausgeschieden − bemerkbar an vermehrter Schweiß- und Geruchsbildung. Dadurch werden gleichzeitig andere Ausscheidungsorgane (wie z. B. Nieren und Lunge) unterstützt. Die Talgdrüsen sondern ein öliges Sekret ab und erhalten dadurch Haut und Haare geschmeidig. Der Säuremantel der Haut schützt den Organismus vor Krankheitserregern und Infektionen.

Es muss daher besonders darauf geachtet werden, dass er durch falsche Pflege nicht zerstört wird: Feste Seifen und billige Reinigungsmittel gefährden ihn bei jeder Anwendung, deshalb sollte man nur natürliche und alkalifreie Produkte verwenden. Die Haut als Speicherorgan ist in der Lage, lebensnotwendige Fette und Mineralsalze aufzunehmen, die bei Bedarf (besonders wirksam über die Reflexzonen) den Organen zugeführt werden können.
Inhaltsverzeichnis
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