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Hauptdaten
Autor: Sandra Gerhards, Bettina Trauner
Titel: Wissensmanagement 7 Bausteine für die Umsetzung in der Praxis
Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
ISBN/ISSN: 9783446426795
Auflage: 1
Preis : CHF 8.30
Erscheinungsdatum:
Inhalt
Kategorie: Wirtschaft/Management
Sprache: German
Technische Daten
Seiten: 128
Kopierschutz: Wasserzeichen/DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: PDF
Inhaltsangabe
In diesem Buch finden Sie eine praktische Anleitung zur Umsetzung von Wissensmanagement-Maßnahmen - fern von theoretischen Abhandlungen!
- Alle wichtigen Instrumente des Wissensmanagements von A wie Akquisition von externem Wissen bis Y wie Yellow Pages
- Einfache Erläuterungen mit vielen Checklisten
- Zahlreiche Abbildungen
Das Thema Wissensmanagement wird sowohl für den Experten als auch für den Einsteiger praxisnah und verständlich erläutert.

Der Herausgeber
Prof. Dr.-Ing. Gerd F. Kamiske, ehemals Leiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Qualitätswissenschaft an der TU Berlin, verbindet Praxis und Wissenschaft in idealer Weise. Seine umfangreichen Erfahrungen in verantwortlicher Linien- und Projektarbeit im In- und Ausland einerseits und in Lehre und Forschung andererseits garantieren einen praxisnahen Wissenstransfer in Form dieser Pocket Power-Reihe zum Nutzen jeden Lesers.
Die Autorinnen
Die Autorinnen Bettina Trauner und Sandra Gerhards sind als HR Business Partner in internationalen Unternehmen tätig. Zuvor haben beide als Organisationsberaterinnen zahlreiche Projekte begleitet.
Inhaltsangabe

"1 Was ist Wissensmanagement? (S. 7-8)

1.1 Der Begriff und die Idee des Wissensmanagements


Von „Wissensmanagement“ existieren viele Definitionen. Eine eindeutige allgemeingültige Erläuterung zu finden, ist schwierig. In diesem Abschnitt werden die Begriffe „Wis- sen“, „Management“ und das „Managen von Wissen“ abgegrenzt, einige der gebräuchlichsten Beschreibungen zusammengestellt und versucht, eine praktikable Arbeitsdefinition zu finden.

1.1.1 Wissen

Im hierarchischen Modell unterscheidet man zwischen „Daten“, „Informationen“ und „Wissen“. Die Übergänge sind fließend und können nicht klar voneinander abgegrenzt werden. So ist z. B. ein Kundentermin ein „reines“ Datum, bei dem Gespräch dokumentierte Ergebnisse sind Informationen, Erfahrungen aus dem Gespräch und die daraus folgenden Handlungen sind das generierte Wissen. Wissen besteht aus Fähigkeiten und Kenntnissen, verbunden mit Erfahrungen, Gefühlen, Werten und Ahnungen.

Wissen ist ein immaterielles Gut, dessen Wert sich durch Gebrauch und Teilung erhöht (im Gegensatz zu allen anderen Ressourcen) und dessen Nutzen deshalb erst im Rückblick bewertbar ist. Es ist komplexer als reine Informationen und kann deshalb nicht so leicht gespeichert und verarbeitet werden. Zita- te wie beispielsweise „Wissen ist Macht“ von Francis Bacon weisen auf den hohen Wert von Wissen hin.

1.1.2 Wissensarten
Die Vielschichtigkeit des Begriffs „Wissen“ zeigt sich auch in den vielen Wissensarten, die mit gegensätzlichen Begriffspaaren bezeichnet sind:

 tazit – implizit – explizit
demonstrativ – intuitiv
deklaratives („know that“) – prozedurales („know how“)
intern – extern
individuell – organisational

Die Unterscheidung tazites/implizites und explizites Wissen ist im Wissensmanagement die bedeutendste. Tazites Wissen bezeichnet individuelles, nicht artikulierbares Wissen (Beispiel: Fähigkeit, beim Radfahren das Gleichgewicht zu halten). Implizites Wissen bezeichnet das der Organisation nicht zugängliche, aber artikulierbare individuelle Wissen. Öffentliches, dokumentiertes, allgemein zugängliches Wissen bezeichnet man als explizites Wissen. Wissensmanagement versucht u. a., implizites in explizites Wissen zu verwandeln und umgekehrt."

Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Einleitung7
1Was ist Wissensmanagement?9
1.1Der Begriff und die Idee des Wissensmanagements9
1.2Arten des Wissensmanagements13
2 Grundlagenfür Wissensmanagement-Projekte17
2.1Nutzen von Wissensmanagement17
2.2Erfolgsfaktorenvon Wissensmanagement22
2.3Wissensmanagementbereiche24
2.4Wissensmanagementstrategie28
3 Bausteinedes Wissensmanagements31
3.1 Der Wissensmanagement-Kreislauf31
3.2Baustein 1:?Wissensziele setzen33
3.3Baustein 2:?Wissen identifizieren36
3.4Baustein 3:?Wissen erzeugen44
3.5Baustein 4:?Wissen teilen und speichern47
3.6Baustein 5:?Wissen anwenden52
3.7Baustein 6:?Wissen verlernen54
3.8Baustein 7:?Wissen bewerten56
4Wissensmanagement-Instrumente60
4.1Akquisition von externem Wissen64
4.2Anreizsysteme65
4.3Balanced Scorecard68
4.4Benchmarking69
4.5Coaching70
4.6Communities71
4.7Diskussionsforen74
4.8Groupware75
4.9Gruppen- und Projektarbeit78
4.10Ideenmanagement79
4.11Inforäume, Kaffeeecken79
4.12Initiativen gegen dasNot-invented-here-Syndrom80
4.13In- und externe Weiterbildung81
4.14Intellectual Capital messen83
4.15Internet/Intranet87
4.16Job Rotation90
4.17Kompetenzmessung90
4.18Kreativitätstechniken90
4.19Laufwerke strukturieren91
4.20Learning Sabbaticals94
4.21Lernprojekte94
4.22Lessons Learned nach Projekten95
4.23Litfaßsäulenübung97
4.24Mikroartikel/Microblogging98
4.25Newsletter99
4.26Open-Space-Workshop100
4.27Patenkonzept102
4.28Projektdatenbank104
4.29Prozessmanagement107
4.30Qualitätszirkel108
4.31Social Media109
4.32Storytelling111
4.33Wert von erfasstem und gespeichertem Wissen messen115
4.34Wiki116
4.35Wissensbroker118
4.36Wissensdatenbanken120
4.37Wissensmarktplatz124
4.38Wissenstandems124
4.39Yellow Pages125
Literatur128