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Hauptdaten
Autor: Alberto Villoldo
Titel: Das erleuchtete Gehirn Mit Schamanismus und Neurowissenschaft das Geheimnis gesunder Zellen entdecken
Verlag: Goldmann
ISBN/ISSN: 9783641065386
Auflage: 1
Preis : CHF 10.40
Erscheinungsdatum:
Inhalt
Kategorie: Esoterik & Anthroposophie
Sprache: German
Technische Daten
Seiten: 288
Kopierschutz: DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Inhaltsangabe
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und spirituelle Weisheit ... vereint in einem wegweisenden 5-Wochen-Programm
Lange Zeit schienen Erkenntnisse der Neurowissenschaft und spirituelle Weisheit verschiedene Welten zu beschreiben, doch jetzt vereinen David Perlmutter und Alberto Villoldo das umfassende Wissen beider zu einem wirkungsvollen Programm für ein erneuertes Gehirn. Mit praktischen Anleitungen zu bewusster Ernährung, Bewegung, Meditation und Visualisierung führen sie den Leser Schritt für Schritt in 5 Wochen zu einem klaren, für die Erleuchtung empfänglichen Geist.


Alberto Villoldo lebt in Los Angeles und ist klassisch ausgebildeter medizinischer Anthropologe. 25 Jahre lang bereiste er die Hochländer der Anden und des Amazonas und studierte die schamanischen Heilpraktiken. In seinen Seminaren führt er alljährlich Tausende von Medizinern und Laien in die energiemedizinischen Techniken ein. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter 'Das erleuchtete Gehirn' und 'Das geheime Wissen der Schamanen'.
Inhaltsangabe
"Kapitel 11 Das Geschenk der Schamanen (S. 139-140)

Die Schamanen glauben, die Welt käme uns nur deshalb wirklich vor, weil wir sie dafür hielten. Sie glauben, unsere gesamte Wahrnehmung spiegle lediglich die Karte, die wir und unsere Kultur uns von der Natur der Realität gemacht hätten. Diese Karten seien in unserem, wie sie sagen, Lichtkörper gespeichert. Für die Wissenschaftler sind dies die neuronalen Netze in unserem Gehirn. Die Schamanen wissen, wenn sie die Außenwelt verändern möchten, müssen sie zunächst bei diesen inneren Karten ansetzen und die Abdrücke von Krankheit und Trauma aus dem Lichtkörper entfernen.

Für sie ist der Lichtkörper der Bauplan für Gesundheit oder Krankheit. Aber wie weit reicht diese Metapher tatsächlich? Biologen wissen, dass die Informationen für die Produktion von Proteinen zum Bau des menschlichen Körpers in nur fünf Prozent der nukleären DNA enthalten sind. Die restlichen fünfundneunzig Prozent werden als »Müll-DNA« bezeichnet, da es sich um nichtkodierende Sequenzen handelt. Was aber, wenn die übrigen fünfundneunzig Prozent eine Art »Bibliothek« der derzeit gerade nicht ausgewählten genetischen Möglichkeiten wären?

Könnte es uns durch Veränderungen in der Genexpression gelingen, Krankheiten zu heilen und gesund zu bleiben? Was wäre, wenn die Heilung unseres Lichtkörpers uns dies möglich machte? Sobald wir den Lichtkörper heilen, erhalten wir Zugang zu einem Wissen, das allen Menschen offensteht. Wir könnten uns darüber hinaus auf bislang ungeahnte Weise mit der Biosphäre verbinden, um die Qualität der uns zur Verfügung stehenden Informationen zu verbessern, und sie auf der Hardware installieren, die bereits in unserem Kopf vorhanden ist.

Die Große Vollkommenheit

Bön ist die uralte indigene spirituelle Tradition Tibets. Es heißt, die Linie der Lehrer sei vor fast 18.000 Jahren mit Tönpa Shenrab entstanden und um viele tausend Jahre älter als der Buddhismus. Tönpa Shenrab wurde in eine königliche Familie hineingeboren. Der Legende nach soll er das angenehme Leben im Palast hinter sich gelassen und sich zum Berg Kailash begeben haben, wo er meditierte und Erleuchtung erlangte. Noch heute gehen die Anhänger der Bön-Religion zum Fasten und Beten in die Natur hinaus, um den Lichtkörper zu heilen und ein besseres Verständnis für die Mechanismen des Geistes und des Bewusstseins zu gewinnen.

Eine wesentliche Lehre des Bön ist Dzogchen (die Große Vollkommenheit). Sie besagt, wenn man mit speziellen Methoden den Lichtkörper geheilt habe, könne man sogar den Tod des Körpers überleben. Nach der Einführung des Buddhismus in Tibet im 7. Jahrhundert sanken die bis zum heutigen Tag schamanistisch gebliebenen Bön-Traditionen in der Gunst der königlichen Familien. 1987 aber erkannte der Dalai Lama, der auch Dzogchen-Meister ist, Bön als eine der fünf Schulen des tibetischen Buddhismus an und verbat die Diskriminierung ihrer Anhänger. In der Praxis des Dzogchen entsteht ein Lichtkörper frei von Trauma- oder Krankheitsabdrücken.

Wie es heißt, ist dies der natürliche und ursprüngliche Zustand eines nicht konditionierten Geistes. In dieser Haltung fällt das Meditieren leicht und durchdringt auch die Aktivitäten des Alltags. Man muss sich nicht mehr in eine einfache Höhle oder ein Kloster zurückziehen, um inneren Frieden und Freude zu finden. Während sich Ihr Lichtkörper erholt und Sie zu Ihrem natürlichen Geisteszustand finden, werden sich allmählich innerer Friede und Gleichmut einstellen und Sie ganz und gar umstrahlen. Je weiter die Erleuchtung fortschreitet, desto heller wird auch Ihr Körper erstrahlen. Die Menschen werden merken, dass über Ihnen keine sprichwörtliche dunkle Wolke mehr schwebt oder Ihre düstere Stimmung verflogen ist. Ein neues Strahlen wird von Ihnen ausgehen."