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Hauptdaten
Autor: Rainer Schwing, Andreas Fryszer
Titel: Systemisches Handwerk Werkzeug für die Praxis
Verlag: & Ruprecht
ISBN/ISSN: 9783647453729
Auflage: 8
Preis : CHF 29.80
Erscheinungsdatum:
Inhalt
Kategorie: Psychologie
Sprache: German
Technische Daten
Seiten: 352
Kopierschutz: Wasserzeichen/DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: PDF
Inhaltsangabe
Wer systemisch arbeitet, wird sich mit der Zeit sein Handwerkszeug passend zurechtlegen. Manchmal ist sicherlich auch ein Handbuch erforderlich, in dem man nachschlagen kann, je nachdem, in welchem Zusammenhang und mit wem man es zu tun hat. Ein solcher Werkzeugkoffer ist erst recht für diejenigen nützlich, die das systemische Handwerk erlernen oder in den ersten Gesellenjahren sind. Die beiden Autoren, erfahren als Ausbilder, Berater, Therapeuten und Supervisoren, leiten Schritt für Schritt durch die Phasen systemischer Arbeit: Beobachten, Informationen erfassen und dokumentieren, Aufträge klären, Hypothesen bilden, Ziele definieren; Maßnahmen planen und umsetzen. Das systemische Vorgehen wird so konkret dargestellt, dass es direkt angewendet werden kann. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen die Umsetzung in den verschiedenen Feldern psychosozialer Arbeit. Kurze Skizzierungen des theoretischen Hintergrunds runden die Darstellung des jeweiligen »Werkzeugs« ab. Das beschriebene Vorgehen ist keiner systemischen Richtung verpflichtet, sondern vermittelt schulenübergreifend wertvolles Know-how für alle Arbeits- und Berufsfelder.

Rainer Schwing, Diplom-Psychologe, approbierter Psychotherapeut, ist systemischer Lehrtherapeut, Supervisor und Geschäftsführer von »praxis - institut für systemische beratung« in Hanau sowie freiberuflich als Psychotherapeut, Supervisor, Organisationsberater und Coach tätig.

Inhaltsverzeichnis
Cover1
Title Page4
Copyright5
Table of Contents6
Body12
Vorwort der Autoren12
Vorwort von Margarete Hecker14
1 Ein erster Blick in den Koffer: Was Sie wo finden17
1.1 Zur inhaltlichen Gliederung17
1.2 Zum formalen Aufbau der Texte  Hinweise für den Leser18
1.3 Unsere theoretische Position: Schaschlik statt Gulasch!20
2 Explorieren, beobachten, Anfänge gestalten22
2.1 Was Sie hier erwartet: über die Einstiegsphase22
2.2 Was ist das System und wer gehört dazu?23
Hintergrund: Über den Systembegriff und über Konstruktionen23
2.3 Gesprächsvorbereitung: Fakten, Sichtweisen28
2.3.1 Fakten28
Hintergrund: Fakten  gibt es so etwas wie Objektivität?29
2.3.2 Sichtweisen31
Hintergrund: Unterschiede sind Information  Information ermöglicht Veränderung32
2.4 Vom Kontakt zum Kontrakt: Erstkontakte33
2.4.1 Gesprächsaufbau und mögliche Fragen34
2.4.2 Joining: Anwärmen, Kennen lernen und Vorstellen34
2.4.3 Überweisungskontext, Aufträge und Anliegen klären36
2.4.4 Problem- und Ressourcenexploration39
2.4.5 Kontrakt für eine weitere Zusammenarbeit40
2.4.6 Auswertung des Erstkontaktes41
Hintergrund: Kann man beobachten, ohne zu handeln?41
2.5 Verhalten und Interaktionen beobachten44
Hintergrund: Interviewen oder Inszenieren44
2.5.1 Verhaltensmuster47
2.5.2 Interaktionen: die soziale Dynamik des Systems50
Hintergrund: Was sind Interaktionen?50
2.5.3 Gruppe als System: Interaktion als Schlüssel zur sozialen Dynamik51
2.5.4 Verhaltens- und Interaktionssequenzen53
2.5.5 Rollen55
2.6 Eigene körperliche und emotionale Reaktionen beobachten58
3 Informationen aufbereiten, analysieren und visualisieren61
3.1 Genogramm62
3.1.1 Einige Hinweise zum Erstellen eines Genogramms:62
3.1.2 Genogramme: zwei Beispiele64
Hintergrund: Kontextualisierung67
3.2 Map69
3.2.1 Funktionale und dysfunktionale Beziehungsstrukturen nach Minuchin70
Hintergrund: Was meint struktureller Ansatz?70
Hintergrund: Normative oder ergebnisneutrale Sichtweisen74
3.2.2 Hinweise zur Anwendung der Map76
3.2.3 Handlungsmöglichkeiten: der kreative Umgang mit schwierigen Triaden78
3.3 Familien-Helfer-Map79
Hintergrund: Kybernetik I. und II. Ordnung80
3.3.1 Erstellen einer Familien-Helfer-Map84
3.3.2 Hinweise zur Erfassung der informellen Helfer84
3.3.3 Hinweise zur Erfassung des professionellen Helfersystems85
3.3.4 Legende zur Familien-Helfer-Map85
Hintergrund: Zur Frage der Neutralität86
3.4 Zeitstrahl89
Hintergrund: Kontextualisierung  die zeitliche Dimension91
3.4.1 Gestaltung des Zeitstrahls92
3.4.2 Zusammenarbeit mit den Klienten am Zeitstrahl93
3.5 Soziogramme: Die Gruppe als System95
Hintergrund: Soziometrie und Gruppendynamik als frühe Ansätze einer systemischen Sichtweise96
3.6 Berichte100
3.6.1 Kriterien guter Berichte101
3.6.2 Welche Dimensionen nehme ich in den Bericht?101
3.6.3 Verlaufsberichte zur Evaluation und Hilfeplanung103
4 Entscheiden: Kontrakte schließen, Ziele setzen, Maßnahmen planen105
4.1 Kontrakte als durchgängiges Prinzip systemischen Arbeitens105
Hintergrund: Warum sprechen Systemiker von Kontrakten und Anliegensklärung?106
4.1.1 Wie ein Kontrakt entsteht108
4.1.2 Was kann ein Kontrakt beinhalten?108
Hintergrund: Unverbindlicher Umgang mit dem Kontrakt111
4.1.3 Die Politik des Systems: von offenen, verdeckten, widersprüchlichen und ambivalenten Aufträgen113
Hintergrund: Das Hohelied der verdeckten Aufträge116
4.1.4 Klagende Klienten: Das offene Ohr als Auftrag118
4.1.5 Geschickte Klienten: Wenn die Überweiser motivierter sind als die Klienten120
4.1.6 Kontrolle als Auftrag: Wenn die Beraterin motivierter sein muss als ihre Klienten123
4.1.7 Eine Methode um die Auftragslage zu klären: das Auftragskarussell125
4.1.8 Passen Auftrag und Angebot zusammen?126
4.2 Hypothesen bilden und zur Arbeitshypothese verdichten130
Hintergrund: Warum reden Systemiker lieber von Hypothesen als von Diagnosen131
4.2.1 Quellen und Themen von Hypothesen134
4.2.2 Wie konstruieren wir Hypothesen?136
4.2.3 Drei praktische Tipps138
Hintergrund: Lob des Hypothetisierens139
4.3 Hypothesenbildung in der Arbeit mit Migranten143
4.4 Gute Ziele definieren146
Hintergrund: Zielorientiert arbeiten146
4.4.1 Kriterien für das Formulieren von Zielen149
4.4.2 Ziele für eine Fremdunterbringung152
4.4.3 Ziele beschreiben und nutzen: zwei Instrumente154
4.4.4 Maßnahmen planen und evaluieren156
4.5 Gruppe als System: Hypothesenbildung159
4.5.1 Unterschiede in den Kontexten von Gruppen  Unterschiedliche Leitungsanforderungen159
4.5.2 Arbeitshypothese: zu wenig oder zu viel Kohäsion160
4.5.3 Arbeitshypothese: zu viel destruktive Gruppendynamik162
4.5.4 Arbeitshypothese: zu wenig oder zu viele Außengrenzen163
4.5.5 Arbeitshypothese: unterschiedliche, gegensätzliche Werte und Interessen165
4.5.6 Arbeitshypothese: »Alpha« steht für die »falschen« Werte und Interessen166
4.5.7 Warum derart normative Hypothesen?167
5 Handeln: Intervenieren und Prozesse begleiten168
Hintergrund: Induktion von Neuem170
Hintergrund: Lösungen sind wichtig  Probleme auch171
5.1 Skulpturen: Metaphern im Raum176
5.1.1 Skulptur als Metapher für Beziehungen177
Hintergrund: Welchen Nutzen hat eine Skulptur?184
5.1.2 Sprachliche Metaphern als Skulptur190
5.1.3 Skulptur als Metapher für Zeit: Memory-Lane195
5.2 Erweiterungen: Skulpturen in verschiedenen Settings198
5.2.1 In der Einzelarbeit: Soziales Atom und Stuhlskulptur198
5.2.2 Das Familienbrett201
5.2.3 Symbolskulpturen203
5.2.4 Skulpturarbeit in Fallbesprechungen204
5.2.5 Skulpturarbeit in der Familienrekonstruktion206
Hintergrund: Systemiker und die Geschichte208
5.2.6 Sy