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Main Data
Author: Kitzmüller Gerald
Title: Rien ne va plus? Eine Spezies auf den Scheideweg
Publisher: Karina Verlag
ISBN/ISSN: 9783968580012
Edition: 1
Price: CHF 5.70
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Esoterik & Anthroposophie
Language: German
Technical Data
Pages: 244
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Was steckt hinter der Misere, in der die Menschheit sich momentan befindet?Dieses Buch holt bis zum Urknall aus und versucht, der Leserin oder dem Leser die Logik hinter dem Mechanismus zu erklären, der schließlich zum ökologischen und menschlichen Overkill des 21. Jahrhunderts führte. Es erklärt einige Problemzonen unserer Natur, die uns in relativ kurzer Zeit schrecklich um die Ohren fliegen könnten, wenn wir uns nicht auf Nachhaltigkeit und Einklang mit der Natur besinnen. Einige Lösungsvorschläge werden vorgestellt, doch hofft der Autor auf eigenständige Gedanken der Leserinnen und Leser bei der Lektüre dieses Buches, um produktive Ideen zu generieren.

Gerald Kitzmüller wurde 1972 in Wien geboren und lebt nun in Baden. Er war bereits in jungen Jahren vom Weltgeschehen fasziniert und sah die Dinge mit anderen Augen, vor allem aber mit Demut und Dankbarkeit.Ein Viertel Jahrhundert arbeitete er in der IT, bis er die Zelte abbrach und die Selbstfindung suchte.Die Geschehnisse auf dem Planeten wurden stets von Kitzmüller analytisch und nicht mit nationalen Augen, sondern mit denen eines Menschen betrachtet.Sein Fluch ist seine Hochbegabung sagt er von sich selbst weshalb es selten wem gelang, seine Denkweise zu begreifen. Inzwischen arbeitet der Autor als Freischaffender. Seit 2013 betreibt er, ziemlich erfolgreichen, einen gesellschaftlichen und politischen Blog und gilt als unbequemer Aktivist, der ohne Rücksicht auf eigene Verluste für eine menschliche und ökologische Gesellschaft eintritt.
Table of contents

Stufe 2  Leben selbst


 

Die zweite Stufe der Evolution  das Leben selbst  benimmt sich fast wie ein Selbstläufer, sobald die Initialzündung erfolgt ist. Voraussetzung ist natürlich, dass ein seine entspannten Runden drehende Gesteinsobjekt sehr viel Zeit bekommt.

 

Als unsere Erde noch jung war, war es unmöglich, Leben zu bilden. Die Struktur unseres Sonnensystems war noch nicht vollendet. Regelmäßig stürzten in kurzen Zeitabständen große Asteroiden auf die Erde. Noch befand sich die Erdoberfläche im glutflüssigen Zustand, der eiserne Erdkern begann sich erst zu bilden. Dadurch entstand das für uns so wichtige Magnetfeld. Auch ein wichtiger Indikator für Leben, wie wir es kennen, denn das irdische Magnetfeld schirmt den Großteil der kosmischen Strahlung von unserem Planeten ab. Wahrscheinlich  eine Menge Indizien sprechen dafür  kam das Wasser aus einer schier unerschöpflichen Zahl von Körpern, die auf die Oberfläche unseres Planeten knallten und verdampften. Irgendwann begann es durch die Unmengen an Wasser in der Ur-Atmosphäre zu regnen. Unaufhörlich. Für mindestens hunderttausend Jahre. Die Ozeane bildeten sich, flüssiges Wasser gab es plötzlich in Hülle und Fülle. Die Ursuppe konnte sich bilden!

Heute wissen wir, dass das Leben schon recht früh in bakterieller Form begann, seine Verbreitung zu finden. Schon im frühen Kambrium, vor über drei Milliarden Jahren, begannen die ersten Bakterien, ihr Tagwerk in Angriff zu nehmen. Doch bis sich komplexes Leben entwickelte, dauerte es noch sehr, sehr lange! Unsere Erde hatte aber Zeit, denn kosmisch herrschte zusehends Ruhe. Die DNA, der Baustein allen Lebens, bildete sich. Eine strukturierte Verkettung von vier Molekülen an einer Leiter mit Milliarden Sprossen  auch, wenn man die unendliche Zeit, die der Natur zur Verfügung stand, bedenkt, ist die Erfindung des genetischen Codes aufgrund der Komplexität wahrscheinlich der größte Geniestreich aller Zeiten! Nach vielen Jahrmillionen beschloss irgendwo ein Einzeller, eine Gemeinschaft mit einem anderen Einzeller einzugehen. Die Geburt des ersten Mehrzellers läutete die Explosion des Lebens ein. Nun durfte die Natur experimentieren. Das Starke überlebte, das Schwache wurde durch Aussterben ausselektiert. Zahllose Spielarten der Natur erlebten schon früh ihre Geburtsstunde. Erste Räuber erschienen. Ein Gleichgewicht der Kräfte schickte sich an, die Welt zu erobern. All die beschriebenen Effekte bezeugen auf entwaffnende Weise das Prinzip der Kausalität, denn keine Wirkung hätte eingesetzt, ohne sich die vorhergegangene Wirkung zu Nutze zu machen. Jetzt, im Holozän (der geologische Name, der den Einfluss des Menschen auf die Natur beschreibt, heißt Anthropozän und ist Teil davon), leben mehrere Millionen verschiedenster Spezies auf der Erde. Wahrscheinlich ist uns Menschen noch immer nur ein kleiner Teil der lebenden Arten bekannt. Niemals wird es uns gelingen, alle Variationen des Lebens zu katalogisieren. Dies ist das Ergebnis von Jahrmilliarden an Evolution, deren Geduld und Einfallsreichtum keine Grenzen kannte. Heute erleben wir, die Zeitzeugen, vielleicht die letzte Hochphase des Lebens.

 

Stufe 3  Intelligentes Leben


 

Aktuell befinden wir uns in der dritten Stufe der Evolution. Ständige Weiterentwicklung des Lebens erreichte dieses Ziel geduldig und privilegiert. Mit dem Menschen gibt es nun eine Spezies mit der Fähigkeit, abstrakt zu denken und diese Abstraktionen auch handwerklich umzusetzen. Unsere Art mutierte zum Gehirn des Planeten. Als das