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Main Data
Author: Roland Leuschel, Claus Vogt
Title: Die Wohlstandsvernichter Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten
Publisher: FinanzBuch Verlag
ISBN/ISSN: 9783862487004
Edition: 1
Price: CHF 15.70
Publication date: 01/01/2019
Content
Category: Wirtschaft/Management
Language: German
Technical Data
Pages: 272
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Ihr Vermögen und Ihre Altersvorsorge sind in höchster Gefahr. Doch damit nicht genug, denn auch Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel. In den vergangenen Jahren hat eine heimliche Machtübernahme durch die Zentralbanken stattgefunden: weg von demokratisch legitimierten Parlamenten, hin zu Zentralbankern, die zunehmend über dem Gesetz zu stehen scheinen. Die unangenehmen Folgen dieser Machtverschiebung werden jetzt immer stärker spürbar. Tatsächlich haben die Zentralbankbürokraten eine Interventionsspirale angestoßen, deren innere Logik ihnen scheinbar keine andere Wahl lässt, als immer radikalere Markteingriffe vorzunehmen, um gegen die unerwünschten Nebenwirkungen ihrer eigenen Geldpolitik anzukämpfen. Dabei entstehen Kollateralschäden, die umso größer werden, je länger sich die Spirale dreht. So haben die Zentralbanken riesige Spekulationsblasen hervorgerufen, die verheerende Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Realwirtschaft haben. Darüber hinaus haben sie einen Umverteilungsprozess in Gang gesetzt, der Europa spaltet und politischen Extremismus fördert. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, während die Altersvorsorge der Bürger vernichtet wird. Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden. Denn am Ende dieser verantwortungslosen Politik steht entweder ein totalitärer Staat, der von einem Zentral(bank)komitee beherrscht wird, oder der Zusammenbruch des bestehenden Währungs- und Finanzsystems - mit all seinen Folgen. Claus Vogt und Roland Leuschel, beide erfahrene Finanzanalysten, gehen hart mit der Geldpolitik der vergangenen Jahre ins Gericht. Sie analysieren, welche Gefahren durch die heimliche Machtübernahme der Zentralbanken entstanden sind, und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Vermögen trotz allem erhalten, schützen und vermehren können.

Roland Leuschel ist ehemaliger Chefstratege der belgischen Banque Bruxelles Lambert. Seinen Ruf als begnadeter 'Crash-Prophet' begründete er 1987 und 2000, als er die weltweiten Kursstürze an den Börsen sehr präzise vorhersagte. Heute ist er gern gesehener Interviewpartner und Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher investieren. Claus Vogt, ein ausgewiesener Finanzmarktexperte, ist Chefredakteur des Börsenbriefs Krisensicher Investieren. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium in Frankfurt am Main führte ihn sein Weg ab 1991 unter anderem zu den internationalen Großbanken Merrill Lynch und HSBC.
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DREI FRAGWÜRDIGE GLAUBENSGRUNDSÄTZE BESTIMMEN DIE GELDPOLITIK


Nach welcher Maxime handeln aktuell die Zentralbanken der wichtigsten Industriestaaten? Der US-Analyst James Grant hat die Zentralbankpolitik der vergangenen Jahre in Form dreier Glaubensgrundsätze hervorragend auf den Punkt gebracht. Diese lauten folgendermaßen:

  1. Wir glauben an Preiskontrollen.
  2. Wir glauben an Marktmanipulationen.
  3. Wir glauben an die Phillips-Kurve.

Nur wer diese Glaubensgrundsätze moderner Zentralbank-Bürokraten teilt und für richtig hält, kann die Geldpolitik der vergangenen Jahre gutheißen. Denn das geldpolitische Tagesgeschäft der vergangenen Jahre basiert auf Preiskontrollen und Marktmanipulationen und schließlich auf der Hoffnung, dass höhere Inflationsraten auf wundersame Weise Arbeitsplätze schaffen könnten. Dieser vermeintliche Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitsplätzen ist unter Ökonomen als Phillips-Kurve bekannt.

All das zu glauben, sei jedem unbenommen  auch wenn diese Glaubensgrundsätze im Widerspruch zur ökonomischen Realität stehen, wie wir gleich näher ausführen werden. Allerdings sollte sich der solchermaßen Gläubige nicht gleichzeitig zur Marktwirtschaft bekennen. Denn mit marktwirtschaftlichen Prinzipien ist jeder einzelne dieser Glaubenssätze schlicht und einfach nicht vereinbar.

Tatsächlich widerspricht das gesamte Zentralbankwesen der Systematik einer Marktwirtschaft. Denn wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei Zentralbanken um zentrale staatliche Planungsbehörden. Zentralbanken sind also nach planwirtschaftlichen Prinzipien arbeitende Fremdkörper in einer Marktwirtschaft. Sie sind Teil des staatlichen Papiergeld-Monopols, das wie alle Staatsmonopole natürlich ebenfalls nicht zu einer Marktwirtschaft gehört. Die Kenntnis dieser Tatsachen ist aus drei Gründen überaus wichtig:

Erstens ist sie zum Verständnis der Fehlentwicklungen unerlässlich, die das Weltwährungssystem und die Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten in den vergangenen Jahrzehnten genommen haben.

Zweitens lässt sich die Dynamik der Krisenspirale, in der sich die Welt befindet, ohne diese Kenntnis ebenso wenig ve