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Hauptdaten
Autor: John Perry
Titel: Einfach liegen lassen Das kleine Buch vom effektiven Arbeiten durch gezieltes Nichtstun
Verlag: Riemann
ISBN/ISSN: 9783641094003
Auflage: 1
Preis : CHF 7.30
Erscheinungsdatum:
Inhalt
Kategorie: Politik, Gesellschaft, Arbeit
Sprache: German
Technische Daten
Seiten: 128
Kopierschutz: DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Inhaltsangabe
Die Bibel für alle »Aufschieber« und »Liegenlasser«
Wer kennt das nicht? Auf dem Schreibtisch türmen sich zwischen Notizen, Papierstapeln und leeren Kaffeetassen allerlei Projekte. Das E-Mail-Postfach quillt über, der Anrufbeantworter ist voll mit wahnsinnig wichtigen Nachrichten, und vor allem sollte die Arbeit heute noch erledigt werden - oder am besten letzte Woche. Statt uns aber mit dem Arbeitsberg auseinander zu setzen, verbummeln wir lieber die Zeit, indem wir ausgiebig Bleistifte spitzen oder uns in den Tiefen des Internets verlieren.
Der Philosophie-Professor John Perry, selbst ein bekennender »Liegenlasser«, kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung und verblüfft in seinem unterhaltsamen Buch mit einer provokanten These: Notorische »Liegenlasser« können ihre oft verpönte Schwäche in eine Stärke verwandeln, wenn sie diese richtig nutzen. mit Perrys Tipps wird das Aufschieben und Trödeln zur produktiven Lebensphilosophie und zum Schlüssel zu wahrer Gelassenheit, wenn man es gezielt und mit Methode angeht.
»Einfach liegen lassen« zeigt so auf charmante Art: mit gepflegtem Nichtstun stellt sich der richtige Zeitpunkt, um etwas zu erledigen, meist von alleine ein, und so manche dringende Arbeit erübrigt sich von selbst, wenn man sie nur lange genug liegen lässt.


John Perry, Jahrgang 1943, ist Professor emeritus für Philosophie an der amerikanischen Stanford University. Für sein wissenschaftliches Werk zur Sprachphilosophie und zur Theorie des Bewusstseins wurde er u. a. mit dem deutschen Humboldt-Preis ausgezeichnet. Er co-moderiert ein philosophisches Radioprogramm und beschäftigt sich seit Jahren mit der Kunst des gezielten Aufschiebens. Dafür erhielt er 2011 den Ig-Nobelpreis (den renommierten satirischen Preis der Harvard University für unnütze und skurrile, aber geistreiche wissenschaftliche Arbeiten). Er und seine Frau Frenchie sind mittlerweile Großeltern von zehn Enkelkindern.