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Main Data
Author: G. O. Tuhls
Title: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Microsoft Office Word 365, 2019, 2016, 2013, 2010 Das umfassende Praxis-Handbuch
Publisher: & Co. KG
ISBN/ISSN: 9783958459199
Edition: 1
Price: CHF 21.00
Publication date: 01/01/2019
Content
Category: Informatik, EDV Buch
Language: German
Technical Data
Pages: 536
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
  • Schnell zur formvollendeten Arbeit - ohne Vorkenntnisse
  • Lösungsorientierte und verständliche Beschreibungen - mit Schnellanleitungen bei Zeitdruck
  • Von Tabellen und Grafiken über Formeln bis zum Literaturverzeichnis

Wissenschaftliche Arbeiten - angefangen mit Seminararbeiten über Abschlussarbeiten bis hin zu späteren Veröffentlichungen wie Dissertationen und Seminarunterlagen - erfordern ein professionelles Layout.

Dieses Buch wurde speziell für diese Aufgabe konzipiert. Sie lernen kompakt und schnell alles, was Sie wissen müssen, um formvollendete wissenschaftliche Arbeiten zu schreiben. Hierzu gehören:

  • professioneller Aufbau eines Dokuments sowie der Kapitel und Textseiten
  • Gestalten von Überschriften, Kopfzeilen, Fußzeilen und Fußnoten
  • Erstellen und Einfügen von Listen, Aufzählungen, Tabellen, Grafiken und Bildern
  • korrekte Verwaltung von Zitaten, Quellen und Verweisen
  • hilfreicher und zielgerichteter Einsatz diverser Assistenzfunktionen
  • Anfertigen von Inhalts- und Stichwortverzeichnissen
  • effektives Arbeiten mit Formatvorlagen

Falls Ihr Abgabetermin kurz bevorsteht, zeigen Ihnen besonders hervorgehobene Kurzanleitungen, wie Sie Ihre inhaltlich fertige Arbeit auf die Schnelle in eine ansehnliche Form bringen.

Es werden alle Funktionen für die Office-Versionen 365, 2019, 2016, 2013 und 2010 parallel dargestellt. So finden Sie beim Versionswechsel sofort die jeweiligen Funktionen wieder.

Aus dem Inhalt:

Teil I: Dokument vorbereiten und einrichten

  • Dokument und Seiten einrichten
  • Fließtext und Überschriften gestalten
  • Kopf- und Fußzeilen formatieren und Seiten nummerieren
  • Verweise und Verzeichnisse erstellen

Teil II: Word ist keine Schreibmaschine

  • Text eingeben, importieren und korrigieren
  • Eingabehilfen verwenden und anpassen
  • Zeichen, Wörter, Zeilen und Absätze formatieren
  • Text suchen, ersetzen und sortieren

Teil III: Ergänzend zum Fließtext

  • Listen und Aufzählungen verwenden
  • Tabellen, Bilder und Formeln einbinden und beschriften

Teil IV: Automatische Funktionen nutzen

  • Feld-, Zähl- und Rechenfunktionen verstehen
  • Arbeit erleichtern mit Makros

Teil V: Abschließen und publizieren

  • Dokumente verwalten und veröffentlichen
  • Im Workflow arbeiten
  • Fertiges Dokument drucken

Anhänge

  • Die eigene Word-Oberfläche gestalten
  • Probleme lösen und Fehler beheben
  • Glossar, Index, Trickkiste


G.O. Tuhls beschäftigt sich seit dem Aufkommen der ersten 'Textautomaten' intensiv mit dem Thema Textverarbeitung. Seine Lehrunterlagen als Kommunika-tionstrainer wie auch seine Publikationen fertigt er mit Microsoft Word an und kennt daher die Fähigkeiten und Schwachstellen des Programms bestens aus eigener Erfahrung.
Table of contents

Nichts als Stress mit der Textverarbeitung


Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medicin,
Und leider auch Theologie!
Durchaus studirt, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Wicht,
Und krieg den Text gestaltet nicht!
(77 % von Goethe)

Faust war unzufrieden, weil es ihm an der letzten Erkenntnis fehlte. Heutige Akademiker sind unzufrieden, weil es ihrer Ausarbeitung am letzten Schliff fehlt. Die Situationen sind ähnlich: Man lernt und forscht und recherchiert, dann schreibt man das Ergebnis auf und ist doch unzufrieden, denn so eine Ausarbeitung bedarf einer gewissen äußeren Form.

Nun mag es scheinen, als würde dies durch den Einsatz von Textverarbeitungssoftware leichter sein als zu längst vergessenen Schreibmaschinenzeiten, doch ganz im Gegenteil: Die Arbeitserleichterungen werden neutralisiert durch höhere Anforderungen an die Form, denn »das geht ja so leicht mit dem Computer«. Dann werden »Styleguides« vorgegeben, aber nur selten die dazugehörige technische Unterstützung in Form von Vorlagendateien geboten. Neben der Erarbeitung des Themas wird den Probanden für ihre Prüfungsarbeiten auch noch die perfekte Beherrschung einer Textverarbeitung auferlegt.

So stößt man in Hilfe-Foren immer wieder auf Probleme wie:

»Ich schreibe gerade an meiner Thesis und habe Probleme beim Erstellen des Inhaltsverzeichnisses.«

»Für meine Dissertation benötige ich eine andere Nummerierung der Seiten im Vorspann.«

»Hilfe, in meinem Projektbericht verrutschen die Seitenumbrüche.«

Es sind immer dieselben Themen, die Probleme bereiten bei der Dokumentation akademischer Arbeiten und jedwedem anderen umfangreichen Schriftgut.

Leichter fällt es, Fachveröffentlichungen nach Abschluss der Hochschulausbildung zu layouten, denn die einschlägigen Verlage geben ihrem Styleguide auch Vorlagendateien mit, die zu verwenden sind. Aber auch für deren Anwendung sind häufig erweiterte Kenntnisse der Textverarbeitung nötig, denn immer wieder stößt man in Grauzonen vor, die von Styleguide und Vorlage nicht erfasst werden, zur gefälligen Gestaltung aber unumgänglich sind.

Mit einer Textverarbeitung umzugehen, das ist vermeintlich keine Schwierigkeit. Jede Bedienungsanleitung für ein beliebiges Textprogramm erweckt den Eindruck, allein der Besitz dieses Programms befähige den Anwender zum perfekten Desktop Publishing, zum Gestalten kompletter Druckstücke am Bildschirm. Dass zum gefälligen Layout doch etwas mehr gehört, stellt der unerfahrene Anwender häufig erst dann fest, wenn die inhaltlich fertige Arbeit in Form gebracht werden soll  also kurz vor dem Abgabetermin.

Dieses Buch soll helfen, Ihnen in solchen Situationen die teilweise versteckten oder kryptisch anmutenden Funktionen zu erschließen, die Sie benötigen, um mit Microsoft Word ein perfektes Druckstück zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die technischen Möglichkeiten des Programms; Basiswissen der Satztechnik gehört ebenfalls dazu, wenn Sie anspruchsvolle Ergebnisse vorweisen möchten, denn manche Word-Funktion wird nur verständlich, wenn der Hintergrund dazu bekannt ist. Deshalb soll dieses Buch auch einen Beitrag leisten zum besseren Verständnis der »Schwarzen Kunst«.

Gewiss, die Textverarbeitungen haben das Arbeiten erleichtert, besonders durch die Assistenzfunktionen, die viele Aufgaben auf einen Knopfdruck oder Mausklick reduzieren, die zu Schreibmaschinenzeiten mühsam und zeitaufwendig waren. Doch hat die Erleichterung »per Mausklick« auch ihre Tücken, wenn die Assistenzfunktion über das Ziel hinausschießt  kein seltener Fall bei Microsofts Office-Paket.

Mit einer Arbeit im »Schreibmaschinendesign« können Sie heute weder Leser noch Prüfer, Juroren, Redakteure oder Gutachter überzeugen. Eine schriftliche Arbeit muss auch äußerlich überzeugen, nicht nur durch Inhalt.

Selbst wenn die Leser Ihres Werkes nicht mit den Geheimnissen der Satzkunst vertraut sind, fallen ihnen doch elementare Fehler unbewusst auf und sorgen für eine unterschwellige Beeinträchtigung des Leseverhaltens. Darum gilt, dass das Erscheinungsbild Ihres Textes wesentlichen Einfluss auf die Akzeptanz beim Leser besitzt, was sich bei akademischen Arbeiten auf die Bewertung und bei Veröffentlichungen auf die Chance für Folgeaufträge auswirkt.

Berlin, im November 2018

Über dieses Buch


Dieses Buch ist als Arbeitshilfe gedacht für die speziellen Anforderungen wissenschaftlicher und anderer komplexer Texte. Es soll nicht von vorn bis hinten durchgelesen werden, sondern eher als Nachschlagewerk dienen, mit dem Sie die jeweils benötigten Funktionen zur Textgestaltung problemorientiert kompakt beschrieben vorfinden. Der Index am Buchende führt Sie gezielt zu den Einzelthemen.

Die Erfahrung aus zahllosen Schulungsveranstaltungen zeigt, dass vermeintliches Basiswissen nicht unbedingt bei allen Anwendern vorausgesetzt werden darf. Deshalb enthält dieses Buch auch Erläuterungen, die Ihnen evtl. simpel erscheinen mögen.

Word ist ein sehr komplexes Programm. Einer gern zitierten Formel zufolge nutzen 80 % der Anwender nur 20 % der Funktionen  doch welche 20 % gerade Ihnen geläufig sind, kann ich beim Schreiben dieses Buches leider nicht einschätzen.

Falls Sie mit der Bedienung von Word nicht in allen Feinheiten vertraut sind, können Sie die wichtigsten Termini und Vorgehensweisen im Anhang D nachlesen. Bei einigen Begriffen im Haupttext weist das Symbol auf Erläuterungen im Glossar in Anhang D hin.

Viele Probanden stellen nach der inhaltlichen Fertigstellung ihrer Ausarbeitung erst kurz vor Abgabeschluss