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Main Data
Author: Harald Schneider
Title: Die Ordnung der vier Evangelien
Publisher: Books on Demand
ISBN/ISSN: 9783750467484
Edition: 1
Price: CHF 9.60
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Philosophie
Language: German
Technical Data
Pages: 388
Kopierschutz: DRM
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Eine chronologische Studie, in der Erkenntnisse über die Länge, die Abläufe und Zusammenhänge des Wirkens Jesu unter Berücksichtigung jüdischer und frühchristlicher Schriften verarbeitet werden. Das chronologische Geschehen tritt dabei ungefiltert in den Vordergrund. Der historische Boden wird sichtbar, wodurch das wissenschaftliche Korsett der Forschung immer fraglicher erscheint. Die Kalenderfunde vom Toten Meer, astronomische Beobachtungen, Daten des Klemens von Alexandrien, weitere Evangelien und biblische Schriften ermöglichen eine chronologische Aufarbeitung des Wirkens Jesu und führen zu einem erstaunlichen Gesamtbild! In dieser Auflage werden diverse Oppositionen zu Jesus-Worten deutlich gemacht, die über die Jahrhunderte Einfluss auf die Überlieferung und das Verständnis der Evangelien genommen haben. Das apokalyptisch ausgerichtete Urchristentum wurde von der Welt bekämpft.

Harald Schneider, 1963 in Frankfurt geboren, erforscht seit Jahrzehnten die Grundlagen der biblischen Chronologie und der Apokalyptik, und ist dabei auf eine historische Zeitrechnung gestoßen, die unser gesamtes Weltbild verändern kann. Bereits erschienene Bücher: - Die Ordnung der vier Evangelien (1-Jahres-These) - Biblische Zahlenwerte und ihre Bedeutung, I. Antworten aus Sicht der biblischen II. Die wiederentdeckte biblische Zeitrechnung - Die Adler-Vision und Babylon, die Große, Biblische Offenbarungsschriften über den letzten großen Weltbeherrscher. Das Buch Henoch und die neue biblische Chronologie. Übertragung des Henoch mit Aufschlüsselung des Weld-Blundell.
Table of contents

1.0 Die Ordnung der vier Evangelien


Die Ordnung der vier Evangelien im Verhältnis zueinander zu bewerten und ganze Abläufe zu erkennen ist eine Herausforderung. Wie kann man dieser Aufgabe gerecht werden?

Jede Untersuchung basiert auf eigenen Kriterien. Diese haben wiederum einen nachhaltigen Einfluss auf das Ergebnis. Überzeugt ein Ergebnis den Leser, gewinnt die Studie an Gewicht.1 So pauschal das Verhältnis zwischen Methode und Ergebnis auch darstellt ist, der Umkehrschluss ist funktionell auch beim Leser anwendbar. Der Leser sucht, was er zu finden hofft. Deshalb ist es ratsam, vor Beginn einer Studie die eigenen Motive und die festgelegten Bedingungen zu prüfen.  Was will ich finden und wie will ich es mitteilen?

Ich will die zeitlichen Zusammenhänge des Wirkens Jesu aufklären!

  1. Wie wirken sich unterschiedliche2 biblische3 und geschichtliche4 Hinweise über die Zeit der Geburt und Taufe Jesu auf den Zeitrahmen seiner öffentlichen Tätigkeit aus?
  2. 2 In welchem Verhältnis5 steht das Johannesevangelium6 mit seinen Angaben über die Feste zur Länge des Wirkens Jesu?
  3. Können die Geschehen in Matthäus7, Markus8 und Lukas9 im Zeitgefüge des Johannes ermittelt werden? Kann Johannes mit einem Zeitgefüge10 der Synoptiker, bzw. diese miteinander,11 in ein festes Verhältnis gesetzt werden?
  4. Wie wirkt der Zugang auf ein Passah12 auf das Gesamtbild13 ein und wie die Evangelien auf die damaligen Zeitzeugen?

Themen werden so aufgeworfen und behandelt, wobei die Studie strukturiert auf ein Zeitkonzept hinarbeitet.

Es gibt eine weitverbreitete Inkonsequenz. Es ist nicht korrekt, Johannes für eine chronologische Entwicklung heranzuziehen, ohne das Buch selbst in eine Betrachtung samt Abläufen zu integrieren! Synoptische Betrachtungen setzten zwar Gleichheiten voraus, doch wie gehen wir mit den Unterschieden um? So manche Zielsetzung geht über die vergleichbaren Berichte hinaus auf die zunehmende Akzeptanz von Entwicklungsthesen (Abfassung nach 70), nicht aber auf die Erschließung einer sicheren Ablaufstruktur. Die Evangelien fallen so den Methoden zum Opfer! Deshalb werden in dieser Studie die Evangelien in einem Neuansatz miteinander verglichen, um die Übereinstimmung zu erzielen! Dass ein solches Ziel erreichbar ist, halten einige für unmöglich, weil sie an die Integration der drei ersten Evangelien in Johannes denken. Welche Wirkung hatten die Evangelien auf die Zeitzeugen?

Wir können sicher davon ausgehen, dass es mit der Verbreitung der Berichte von Matthäus, Markus und Lukas zu keiner größeren Kontroverse über die Länge des Wirkens Jesu unter den Urchristen kam. Jeder akzeptierte das Wirken Jesu beginnend mit seiner Taufe und endend an einem Passah der Juden!

Deshalb steht die Frage im Vordergrund: Wie kann das Johannes-Evangelium mit seinen Angaben über die Feste in einen Ablauf der anderen drei Evangelien inte