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Main Data
Author: Mathias Schneider
Title: Mandala des Herzens Ein Lesebuch
Publisher: Books on Demand
ISBN/ISSN: 9783750485129
Edition: 1
Price: CHF 9.10
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Philosophie
Language: German
Technical Data
Pages: 96
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Hier in dem Buch 'Mandala des Herzens' schreibt Mathias Schneider über den Hintergrund seines Wirkens als 'Art-Trash'-Aktivist und Mensch. Gar wenig soll hier zu finden sein und doch wird es das Gesamte sein, was seinen Habitus ausmacht und bedingt. Dieses Werk ist eine Spiegelung seiner Beweggründe und Handlungen. Erscheinen wird daran allein nur etwas, was ihm auch wirklich eingegeben ist. Dieses 'Mandala' soll das eigentliche Herzstück seines Werkes sein. Es ist durch allerlei Linien und Farbflächen gekennzeichnet. Diese möchten im Verbund von der Leserschaft angesehen werden. Man soll sie auf sich im Ganzen als Gesamtes einwirken lassen. Was jedoch nicht nötig sein würde, das wäre es, diese dem Autor und dessen Leben sogleich schon zuzuordnen und alles hier Vorkommende auf einen Schlag hinreichend zu verstehen. Gute Dinge brauchen schließlich eine ganze Weile an Zeit zum Gedeihen und Erwachsen. Auch für Schneiders Werk und dessen Rezeption wird diese Aussage Gültigkeit behalten. Was soll die Darstellung einer Gesamtschau des Werkes eines Kunstschaffenden denn bedeuten? - Aufbauend auf einer geringwertigen Annahme seiner Bemühungen durch andere Leute erstellt er dieses Gesamtpaket von Eigenleistungen. Er setzt das ihm Gegebene dafür ein. So möchte er es verständlich machen, was es ist. Das Vorgegebene wirkt in der Regel bei uns doch immer etwas nach. Es wird da sein und auch weiterhin vorkommen. Wir können damit gut umgehen, wenn wir es kapiert haben, dass die Dinge sich zueinander addieren, welche es gibt. Das möchte Schneider mit seinen Inhalten bekräftigen. Das Wesen der Dinge, die Schau dieser Welt und ihre geltenden Bezüge greift er dabei auf, wenn er seine Dinge darstellt. Da soll das Gute, so wie es erscheinen kann, auch wirklich gegeben sein. Damit befasst Schneider sich. Das kommt in seinen Sammlungen vor. Diese wertet er allein nur so aus, wie sie ihm erscheinen. Zuweilen kann er da seinen Fundus erweitern. Mit einer Darstellung seiner eigenen Wertvorstellungen hat sich der Autor bei Werk befasst und seine Gedanken, wie auch die Ideen dazu niedergeschrieben.

Ein Leben im Geiste eines Interesses an den Werken und dem Wirken anderer Menschen hat den Offenburger Künstler Mathias Schneider dazu gebracht, in ersten Versuchen, entsprechend seiner eigenen Gedanken und Ideen dabei, kleinere eigene Schriften und auch einige einfach gehaltene Bilder auszuarbeiten. An dieser Beschäftigungsart hält er kontinuierlich fest. Er liest auch gerne gute, alte Bücher zu existenziellen Themen. So beschäftigt er sich mit Literatur zum Hinduismus genauso wie mit der mittelalterlichen Lektüre Europas aus der Zeit der Renaissance. Dabei sind die Esoterik, neben der Geschichte der Menschheit und ihrer Religionen die Hauptgebiete, aus welchen er etwas für sich selbst zu schöpfen weiß. Die Kunstwerke anderer Menschen haben bei ihm zuweilen schon sehr viel bewegt. Er empfindet oftmals eine tiefe Bedeutsamkeit solcher Werke, wenn er sie sich ansieht.
Table of contents

Kapitel I. - Die Erarbeitungen


Affirmation

Das Bedeutendste aller mir bekannten Phänomene soll das eines Vergehens der Dinge, ihr Abklingen als Naturerscheinung sein. Da entsteht neuer Raum im gegebenen Rahmen und macht alles möglich, ohne dass wir mehr verlieren werden als das Überzählige daran.

Idee

Zwei polare Gegensätze

Ich kenne das Leben als ein Dasein. Innerhalb von diesem erschauen wir die Welt mit ihrer Struktur und sind lebendig. Dem möchte ich mit folgenden beiden Aussagen gerecht werden. Diese ergänzen sich, ohne einander zu opponieren.

Am Anfang und am Ende besteht die Struktur. So wird dieser Kosmos richtig verstanden.

Ohne Struktur ist das alles. Im Nichts löst es sich auf. So wird das Dasein angegangen und das Lebendige gewahrt.

Was von diesem Dasein zu verstehen sein wird, das ist eine Widerspiegelung der Dinge als Phänomen. So erscheint uns das, so wirkt es sich aus. Derweil besteht das alles als Ordnung. Eine solche weist gewisse Gesetzmäßigkeiten auf, welche sich über der Zeit wiederholen. Somit habe ich diese Existenz als ein Fraktal des immerzu Gleichartigen verstanden. Nichts würde an diesem ausgelöscht werden können oder gar verloren gehen.

Technik einer Rezeption

Nyasa

Ohne eine Anleitung zur Selbstberührung zu geben, habe ich diese im dafür gebräuchlichen Wort selbst gesucht und auch etwas gefunden, was sich darstellen lässt.

N - Y - A - S -A - So wird das Wort für die Selbstberührung buchstabiert.

Strukturelle Gegebenheiten

N - Innige Berührung

Y - Lebendigkeit verspüren

A - Wach sein

S - Heilung und Streben

A - Wach sein

Subtile Natur

Ausklang - Das Verklingen des Gegebenen.

Nachgang - Das Verbleibende ist ohne Struktur, aber existent.

Nachhall - Reflexion des Lebendigen.

(Einheit) - Soheit als Einzigkeit des Empfundenen kann gewahrt werden.

[Entdeckung des Selbst] - Das Ich in seiner immanenten Schau kann erkannt werden.

Der Wendepunkt

{Bindu} - Der Umkehrpunkt, aus dem alles hervorgeht und in dem alles sich auflöst. Er ist ohne Substanz.

Gedanke

Eine Differenzierung

Der Mensch fasst alles als ein Gesamtes auf und erkennt das Ganze. Das macht sein Bewusstsein als Phänomen des Geistlichen aus. Damit kann er spielen. So geht er damit um. Vorsichtig tastet er etwas ab und gewahrt so die Wege, um einen Gegenstand zu erkunden. Dabei wird ihm dessen Funktion einsichtig. Einen Gehalt davon kann er erkennen. Da widerspiegelt sich ein solcher am Menschen selbst und stattet diesen aus.

Dokumentation

Zur eigenen Sache

Mit meinen Werken kann ich allein nur das wiedergeben, was mir bereits vor Augen getreten ist. So habe ich meine Dinge gestaltet. Dabei ist das eigene Gut eine Summe des Ganzen, welche sich aus dem Gesamten mir bekannten Guten ableiten lässt. Natürlich habe ich manches besser als anderes gemacht. Genauso gut wird man es annehmen, dass ich einen eigentlichen Schwerpunkt besitze, welcher mein Werkschaffen mitbestimmt. Und doch strebe ich nach einem Plateau, auf welchem diese Dinge zu ihrem Bestand finden werden. Das soll einmal eine sichere Basis für das Weitere sein. Sie zu erlangen, das wird etwas ausmachen.

Bei der Erstellung meiner Schriften gehe ich von manchen einfachen Annahmen aus. Eine davon ist der innerliche Bezug eines Menschen, welcher diesem es erlauben soll, auf das eigene Dasein etwas zu setzen und daran festzuhalten, was es ausmacht.

Derweil habe ich nicht nach einer schwierigen Aufgabenstellung für mich gesucht, sondern vielmehr das Gegebene anerkannt und al