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Main Data
Author: Michael Müller
Title: Toskana Reiseführer Michael Müller Verlag Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps
Publisher: Michael Müller Verlag
ISBN/ISSN: 9783956548895
Edition: 1
Price: CHF 20.10
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Geschichte
Language: German
Technical Data
Pages: 812
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
19. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2020 Zweifellos gehört die Toscana zu den bedeutendsten Kulturlandschaften Europas. Neben umfangreichen Beschreibungen der Kulturmetropolen Florenz, Siena und Pisa finden auch einsamer gelegene Ziele wie die Abtei der Camoldolenser-Mönche im oberen Tibertal und die Etruskergräber bei Sovana Berücksichtigung. Und wer Badeferien an den Küsten der Toscana plant, erhält unzählige Tipps und Anregungen, in einem Sonderteil auch zur Mittelmeerinsel Elba. Gegenüber der ersten Auflage von 1981 hat sich das Handbuch beträchtlich verändert. Der stark erweiterte Textteil, viele Fotos, Illustrationen und detaillierte Karten machen den Reiseführer von Michael Müller zu einem zuverlässigen Begleiter für Toscana-Neuentdecker ebenso wie für Kenner der Region.

Michael Müller Jahrgang 1953, geboren in Ebermannstadt. Nach der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker zog es ihn für einige Jahre nach Neuseeland und Ecuador. Dort begegnete er dem Reisejournalisten Martin Velbinger, mit dem er zusammen in Südamerika recherchierte - die Initialzündung für die berufliche Neuorientierung, die 1979 in die Gründung des eigenen Verlags einmündete.
Table of contents
Florenz ca. 380.000 Einwohner
Der Reichtum an Kunst und an Kultur überwältigt. Besonders die Zeugnisse der Renaissance-Architektur begegnen dem Betrachter auf Schritt und Tritt. Von außen eher schlicht gestaltet, zeigen sich die Gebäude innen umso prunk­vol­ler.

Schlange stehen oder besser einen Cappuccino trinken?

Florenz liegt in einer weiten Fluss­niede­rung, die Altstadt drängt sich bei­derseits dicht an das Ufer des trüben Arno. Weiter außerhalb im grünen Hü­gel­land­ stehen jahr­hun­dertealte Som­mer­villen. Wer die Stadt während der brütend heißen Som­mer­tage be­sucht, wird Florenz weniger ge­nießen - Kes­sel­klima, Lärm, Abgase und, besonders seit die Kreuzfahrtschiffe aus Livorno Ta­gesausflügler ankarren, überall Heer­scharen von Tou­ris­ten. Von seiner an­genehmsten Seite zeigt sich die Stadt im Frühling und Herbst, wenn von den Hügeln rundum kühle Luft durch die Straßen zieht und die Altstadt etwas weniger bevölkert ist.
Dem Besucher wird einiges geboten: Jazz­konzerte auf historischen Plät­zen, Kam­mer­mu­sik in ehrwürdigen Pa­läs­ten, am Fluss unter den Gewöl­ben des Uffizien-Palasts war­ten Kunst­stu­den­ten auf Kundschaft, um Porträt­s zu zeich­nen. Ein El­dorado für Schmuck­kä­ufer ist der Ponte Vec­chio. Dicht an dicht reihen sich auf der ältesten Brü­cke der Stadt kleine Juwelier­ge­schäfte zu einer einzigen Ladenzeile.
Die Zentren der Geschichte und der Kunst Italiens sind Rom, Venedig und eben Flo­renz. Florenz ist ar­chi­tek­to­nisch allerdings nüchtern, seine Paläste wirken streng und ähn­eln oft eher Fes­tungen als Prunkbauten. Und doch ist hier unend­lich viel Interessantes zu entdecken - nicht nur in der Altstadt rund um die Piazza della Signoria und um die Piazza del Duomo. Fast ein Jahrhundert lang war die Stadt das geistig-kulturelle Zent­rum des Abend­lan­des: Philosophie, Literatur, Wis­sen­schaft und die Kunst der Re­nais­sance blüh­ten, das Bank- und Finanzwe­sen flo­rierte, der Florin war die härteste Wäh­rung Euro­pas. Die B