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Main Data
Author: Enno Wiese
Title: DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Berlin mit praktischen Downloads aller Karten und Grafiken
Publisher: DuMont Reiseverlag
ISBN/ISSN: 9783616425207
Edition: 8
Price: CHF 15.10
Publication date: 01/01/2020
Content
Category: Geschichte
Language: German
Technical Data
Pages: 312
Kopierschutz: kein Kopierschutz
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents

Mit den DuMont Reisetaschenbuch E-Books Gewicht im Reisegepäck sparen und viele praktische Zusatzfunktionen nutzen!

- Einfaches Navigieren im Text durch Links
- Offline-Karten (ohne Roaming) nutzen
- Karten und Grafiken mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern
- Weblinks zu den Websites der wertvollen Tipps

Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen... und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

Das E-Book basiert auf: 8. Auflage 2019, Dumont Reiseverlag

Enno Wiese nimmt Sie mit in sein Berlin, zeigt Ihnen dessen vielfältige Gesichter. Lassen Sie sich ein auf eine Zeitreise: vom gründerzeitlichen und königlichen Berlin ins Berlin der NS- Herrschaft, in die geteilte Stadt der DDR-Zeit und in die Hauptstadt der Nachwendezeit. Enno Wiese begleitet Sie über die Museumsinsel, die Friedrichstraße, ins jüdische Berlin, auf bunte Märkte und die angesagten Shoppingstraßen der Spandauer Vorstadt ... Und abends? Berlin ist ein Hotspot der Clubszene. Entspannung? Kein Problem am Wannsee oder Großen Müggelsee.
Auf ausgewählten Touren und an seinen persönlichen Lieblingsorten lässt Sie der Autor hinter die Kulissen der Stadt blicken. Er nimmt sie mit auf Radtouren über den Mauerweg oder nach Potsdam, erkundet mit Ihnen auf Spaziergängen das alte Rixdorf und sogar Marzahn.
Und so erleben Sie Berlin mit dem DuMont Reise-Taschenbuch:

  • Persönlich und echt: Wir legen Wert auf ehrliche Erlebnisse, Nähe und Gegenwart
  • Übersichtliche Gliederung in einzelne Regionen mit ihren Orten und Landschaften
  • Die Touren: Einfach losziehen, neue Wege gehen. Aktiv in Natur und Kultur eintauchen
  • Lustvolle Eintauchen-und-erleben-Seiten vor jedem Kapitel
  • Die Lieblingsorte: gut für überraschende Entdeckungen
  • Die Adressen: radikal subjektive Auswahl, mal stylish, mal ökologisch, immer individuell und persönlich
  • Das Magazin: ein abwechslungsreiches Reisefeuilleton. Es packt auch kritische und kontroverse Themen an ...


<p><strong>Der Autor</strong><br />Seit 1992 lebt Enno Wiese in Berlin. Hatte er 1978 und 1985 jeweils gut ein Jahr in der Mauerstadt gelebt, blieb er jetzt im wiedervereinigten Berlin - und das für immer, erst mal. Warum sollte man auch gehen, wenn man in einer der spannendsten Städte der Welt lebt?</p>
Table of contents

Essen ist mehr als satt werden

Längst is(s)t Berlin multikulti Kurzgebratenes mit Tiefkühlpommes, Fleischstücke in mehligen Soßen, die über die zerkochten Kartoffeln schwappen, Schnitzel gemäß der Devise »Groß ist gut und Panade ist der Gipfel«, das ist Vergangenheit. Genauso wie die griechischen und jugoslawischen Restaurants, in denen es ein bisschen wie Urlaub schmeckte.

© laif, Köln: Hannes Jung

Die asiatischen Lokale  insbesondere vietnamesische, indische und chinesische, in denen man sich für kleineres Geld satt essen kann, ziehen jüngere Kundschaft magisch an. Gern stärkt sich hier, wer anschließend in den Kneipen und Clubs der Berliner Nacht verschwindet. Neu ist, dass asiatische Restaurants nicht mehr nur günstig sind, sondern die natürlichen Vorzüge ihrer Küche in den Vordergrund stellen: leicht, bekömmlich, vegetarisch bis vegan. Viele Restaurants werben damit, dass authentische Küche aus dem jeweiligen Land oder Landesteil geboten wird. Aktuell im Kommen: japanische Restaurants.

Neue Restaurantkultur mit Sternen

Berlin ist beileibe keine kulinarische Wüste mehr. In den vergangenen Jahren hat sich in Berlin eine Szene etabliert, in der Essen im Restaurant zum Lebensstil gehört. Diese (Neu-)Berliner sichern dem ständig breiter werdenden Angebot an guten Restaurants in vielen Bezirken der Stadt das Überleben. Demgegenüber sind die 22 Berliner Restaurants, die 2018 mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden, eine nette Beigabe. Genauso wie die Restaurants, die die alte Berliner Küche anpreisen. Gepökeltes Eisbein mit Erbspüree oder ein Hackbraten, der an der Spree Falscher Hase genannt wird, das muss man schon mögen oder sich nach der Devise »Augen zu und durch« die Wiederentdeckung der heimischen Küche auf die Fahnen geschrieben haben. In den besseren Restaurants wird zumeist eine Edelvariante der heimischen Kost auf den Tisch gebracht. Andere spekulieren auf den Wunsch der Touristen, Berlin nicht nur zu sehen, sondern auch zu kosten. Aber das sind Ausnahmen! Berliner Küche geht heute anders.

© laif, Köln: Christian Kerber

Mit viel Fingerspitzengefühl werden nicht zuletzt in Sternerestaurants die Teller angerichtet.

Gastrotrends

Die Zeit, in der eine Großstadt wie Berlin schon dadurch beeindruckte, dass hier Restaurants ausländische Küche boten, ist endgültig vorbei. Heute beherrschen Gastrotrends die Medien. Es kommt auf das Gesamtkonzept des Restaurants an.

Regional-saisonal: In der brutalen Variante wird sogar auf Pfeffer, Zimt, Zitrone oder Thunfisch verzichtet, weil die importiert sind. Es werden nur regionale Produkte verarbeitet, die aufgrund des engen Kontakts zu den Herstellern in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und an der Ostseeküste Spitzenqualität bieten.

Vegetarisch/vegan: Die vegetarische Küche ist nach wie vor ein Thema. Mit Beifall wurde registriert, dass 2017 erstmals in Berlin mit dem Cookies Cream ein vegetarisches Restaurant mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Trend aber ist die vegane Küche, die aus Überzeugung auf alle tierischen Produkte verzichtet.