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Main Data
Author: Marita Zacharias
Title: Kunst, Erotik und Bildsymbolik Die Stärken der weiblichen Energie
Publisher: Books on Demand
ISBN/ISSN: 9783749400447
Edition: 3
Price: CHF 14.20
Publication date: 01/01/2019
Content
Category: Kunst/Grafik/Fotografie
Language: German
Technical Data
Pages: 112
Kopierschutz: Wasserzeichen
Geräte: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Die Kunstmalerin, Marita Zacharias, vereinte ihr großartiges bildnerisches Schaffen in einem neuen überarbeiteten Sammelband mit erotischen und spirituellen Gemälden (DIN A4 Format im farbigen Brillant-Druck), welche sie im Laufe vieler Jahre des Reifens und Werdens schuf. Die Kunstwerke sind, neben den erläuternden Textteilen zu ihrer Entstehung, die Essenz ihrer inspirierenden Erfahrungen, welche die Künstlerin während ihrer Studien- und Forschungsreisen auf fast allen Kontinenten zusammen trug. In der Phase der malerischen Objektivierung ihrer Bildeindrücke aus diesen Reisen, stellte sie nicht nur eine Verbindung zwischen Kunst, Erotik und Spiritualität her, sondern ihr gelang es auch diese der Öffentlichkeit verständlich zu präsentieren. Ihr Anliegen ist es mit ihren Kunstwerken möglichst vielen Menschen, die oftmals verborgenen Wunder in der Natur bildhaft nahe zu bringen. Zugleich lässt sie dem Leser und Betrachter ihres Bildbandes in ihren beigefügten Texten teilhaben am Leben der Künstlerin, welches doch zumeist der Öffentlichkeit verborgen ist. Ein kritischer Blick hinter die Kulissen des Kunstmarktes, sowie der Persönlichkeit der Künstlerin verrät uns auch Pikantes und Interessantes aus ihrer langjährigen Arbeit als Aktmalerin.

Die Autorin, Marita Zacharias, arbeitet seit vielen Jahren als freischaffende Künstlerin im eigenen Atelier in der Oranienstadt Dillenburg, einer hessischen Kleinstadt. Bereits als Kind hatte das Malen und das Experimentieren mit Farben eine magische Anziehungskraft auf die Malerin, jedoch ihre Leidenschaft für das Lesen und für Bücher ließ sie den Beruf einer Buchhändlerin ergreifen. Nebenbei fertigte sie aus Passion auch kunstgewerbliche Artikel für verschiedene Firmen an. Da sie die Malerei nicht los ließ, besuchte sie Seminare für Bildende Kunst, las Bücher über Kunstgeschichte und nahm schließlich Privatunterricht bei einem flämischen Maler und Bildhauer. Mit wachsendem Wissen verfeinerte sie ihr Können in den verschiedensten Maltechniken, wie Öl, Acryl, Aquarell, Pastell und Bleistiftzeichnungen. Sie malte auch zahlreiche Porträts und Werbebilder für Oldtimer, die ihre Abnehmer im In-und Ausland fanden. Aufgrund vieler Nachfragen von Kunden und Kunstinteressenten entschloss sie sich einen Bildband zu publizieren, der gleichzeitig ein Sachbuch ist, aber auch spannende Elemente aus dem Alltag der Künstlerin präsentiert. Sie beabsichtigt einen zweiten Band zu veröffentlichen, der wieder neben der Erotik auch spirituelle Bilder von Engeln und Energiebildern in leuchtenden, lichtvollen Farben enthalten wird. Diese Bilder sollen den Menschen helfen ihren inneren Frieden zu erlangen und als Eintrittspforte zu einem höheren Bewusstsein dienen. Es soll ein Buch der Hoffnung und Inspiration für jene werden, die ihrem Leben einen tieferen Sinn geben möchten, oder Trost und Heilung in ihren Bildwerken suchen.
Table of contents

1. Kunst heute und das Geschäft mit der Kunst


Ein professioneller Künstler ist jemand, der Kunstwerke mit dem Ziel schafft, diese zu verkaufen. Er unterscheidet sich vom Hobbykünstler durch die Verkaufsabsicht. Sicher wird nicht jedem bewusst sein, mit welchen Schwierigkeiten ein Künstler heutzutage konfrontiert wird, wenn dieser das Kunstschaffen als Beruf ausüben will. Es gibt einige, die sehr, sehr viel verdienen. Der großen Mehrheit der Künstler geht es aber anders. Die meisten Mitglieder des Berufsverbandes bildender Künstler sind auf Einkommensquellen zusätzlich zu ihren Künstlerhonoraren angewiesen. Das Durchschnittseinkommen liegt gerade mal über dem Sozialhilfesatz.

Viele Künstler müssen sich mit zusätzlichen Tätigkeiten finanzieren. Deshalb kann man von einem dreifachen Arbeitsalltag sprechen, den Künstler oft zu bewältigen haben: die künstlerische Produktion, die Selbstvermarktung und die Tätigkeit der Existenzsicherung. Damit hat sich die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft gegenüber früher verändert. Früher war der Künstler oft das verkannte Genie und heute muss er oft mehreren Rollen gerecht werden, wenn er auf dem Kunstmarkt Erfolg haben will. Der Künstler ist in der Regel Produzent und Vermarkter in einem. Die Selbstvermarktung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, sodass für die künstlerische Produktion nur wenig Zeit bleibt. Viele freie Künstler haben Nebenjobs, um sich über Wasser zu halten. Sie brauchen dadurch großes Organisationstalent und eine hohe physische und psychische Belastbarkeit, wenn sie den vielfältigen Anforderungen gerecht werden wollen. Der permanente Leistungsdruck und die oft unter Wert verkaufte Arbeitsleistung grenzen manchmal an emotionalen Hochleistungssport, was nicht selten zu einem Burn-out-Syndrom führt.1

Trotzdem gibt es im Künstlerberuf keine hohen Aussteigerquoten, weil Kunst und Erfolg sehr eng beieinanderliegen. Man hofft immer, dass vielleicht einmal bessere Zeiten kommen. Es gibt den Mythos, dass sich großartige Kunst wie von selbst verkaufe. Aber selbst wenn der Künstler noch so gute Kunst schafft  wenn es dafür keinen Markt gibt, wird er nichts verkaufen. Da bekanntlich nichts größere Aufmerksamkeit schafft als Erfolg, um in der Kunstszene wahrgenommen zu werden, müsste sich der Künstler immer neu erfinden. Einige entwickeln sogar absurde Strategien im sogenannten Aufmerksamkeitskampf. Picasso und Dali waren geniale Künstler. Man kennt aber nicht nur die Bilder, sondern auch unzählige Anekdoten über Picasso oder die bizarren öffentlichen Auftritte von Dali, denn beide waren auch Genies der Selbstvermarktung ihrer Kunst.

Heutzutage ist es manchmal schwer zu entscheiden, ob man sich noch im Bereich der Kunst oder schon im Bereich des Wahnsinns bewegt. Man hat oft den Eindruck, dass der Kunstbetrieb fast nur noch von Übertreibung, von Show und Inszenierung lebt. Einige der bekanntesten Vertreter, die auf diese Inszenierungstechniken setzen, sind die Showmaker Charles Saatchi, Jonathan Meese,